Freiwillige aktivieren mit Social Media – Die Basics

Wie kann eine Organisation mit möglichst wenig Zeitaufwand eine ansprechende Social-Media-Präsenz aufbauen, um Ehrenamtliche zu finden und zu aktivieren? Was genau ist der Nutzen von Öffentlichkeitsarbeit im Social Web für Deine Organisation und welche Social-Media-Plattform eignet sich für Deine Zwecke am besten?

Diesen Fragen geht die Online-Marketing-Expert:in Luisa-Charlotte Becker von argo.Berlin mit Dir nach.

Hier findest Du zentrale Aspekte rund um Social-Media-Basics, Facebook, Instagram, Twitter und co. Beachte auch unbedingt die goldenen Regeln zum Umgang mit der eigenen Social-Media-Community!

Inhaltsverzeichnis

Das bringt Social Media für Deine Organisation!

Facebook, Instagram, YouTube … Die Liste von Social-Media-Kanälen ist lang. Grundlegende Kenntnisse zu den einzelnen Kanälen helfen, die geeigneten Kanäle für das eigene Vorhaben auszusuchen. Hilfreich bei der Unterscheidung von Facebook und co. sind die folgenden drei Aspekte:

  • Die jeweiligen Einsatzbereiche: Was ist das Ziel deiner Social-Media-Aktivität? Möchtest du z.B. längere Erklärvideos veröffentlichen oder Spenden generieren? Je nachdem, was du bezweckst, eignen sich die verschiedenen Kanäle unterschiedlich gut.
  • Geeignete Inhalte: Bevor du Inhalte auf Social-Media-Plattformen teilst, ist es nützlich zu wissen, welche Inhalte auf welcher Plattform gut ankommen. Während du z.B. auf YouTube jegliche Art und Länge von Videos positionieren kannst, eignet sich TikTok eher für (sehr) kurze Videos im Stil von Musikclips.
  • Die richtige Zielgruppe: Mit jeder Social-Media-Plattform kann tendenziell eine andere Zielgruppe erreicht werden. So kannst Du bspw. auf Facebook oder YouTube alle Altersklassen und Geschlechter erreichen. Vertreter:innen eher junger Zielgruppen sind auf Instagram (ca. 18-29-Jährige) und Tiktok (ca. 16-24-Jährige) erreichbar.

So gehst Du mit dem Social-Media-Aufwand um!

Setz‘ Dich vorab mit den folgenden vier Fragen auseinander:

  • Ressourcen: Überlege Dir konkret, ob Deine Organisation wirklich ausreichend Ressourcen in Zeit und Personal zur Verfügung hat, um Arbeit in Social Media zu stecken. Social-Media-Profile, die nicht bespielt werden, bringen Deiner Organisation keinen wirklichen Mehrwert bei der Freiwilligenaktivierung.
  • Botschaft: Was genau möchte Deine Organisation vermitteln und erreichen? Überlege Dir vorab, welche Botschaft Du und Deine Organisation mit Eurem Social-Media-Auftritt senden wollt und idealerweise auch, an wen diese gerichtet ist (Stichwort Zielgruppe).
  • Kanal: Auch wenn es eine bunte Vielfalt von Social-Media-Kanälen gibt. Überlege Dir, welcher Kanal sich am besten für Deine Organisation und deren Ziele eignet.
  • Vorbilder: Man muss das Rad nicht neu erfinden. Gibt es andere Organisationen oder Marken, die Dir als Inspiration dienen können?

Goldene Regeln im Umgang mit der eigenen Community

Diese drei Grundregeln zu beachten ist hilfreich, um ein professionelles Auftreten auf Social-Media-Kanälen zu gewährleisten.

  1. Kritik: Um Kritik oder negative Kommentare gibt es eigentlich kein Herumkommen. Daher ist ein konstruktiver Umgang mit Kritik zentral. Es ist wichtig professionell zu bleiben und Kommentare nicht einfach zu löschen. Es ist besser, auf Kritik einzugehen und auf diese mit einer direkten Antwort z.B. Darlegung der eigenen Haltung oder mit Rückfragen zu reagieren.
  2. Interaktion und Reaktion: Eine Social-Media-Community lebt vom gegenseitigen Interagieren und Reagieren. Sorge also dafür, dass sich die Community Deiner Organisation angesprochen oder sogar in alle relevanten Themen mit einbezogen fühlt.
  3. Authentische Kommunikation: Bleibe dem gewohnten Kommunikationsstil Deiner Organisation treu. Eine authentische Kommunikation ist wichtig, um die Botschaft Deiner Organisation auch wirklich glaubwürdig an Eure Community zu kommunizieren.

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